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Eine Produktion der VCR GmbH
in Zusammenarbeit mit Nikolai Hotzan
Judith DeLozier
1. Die Erweckung des metaphorischen Geistes
Ein wunderbarer Workshop, der Judith DeLoziers, ihrer freundliche und
konzentrierte Präsenz, Kreativität und ihren Humor, nachhaltig zum
Ausdruck bringt.
Zur Arbeit dieses Vormittags: Nach der Definition des Lernzieles dieses
Wochenendes - Entwicklung (Creating), Vermittlung (Telling) von
Metaphern und die Nutzung von Rückmeldungen (Feedback) - eröffnet
Judith DeLozier das Thema mit den Fragen, wofür und wann Metaphern
verwendet werden und welche vielfältigen Eigenschaften sie für die
Lebenskraft, als auch für die therapeutische Arbeit haben. Sie unterscheidet
zwischen isomorphen und homomorphen Ausprägungen von
Metaphern und deren Einfluss auf die Oberflächen- und Tiefenstruktur
von Sprache.
Später veranschaulicht Judith DeLozier diese Unterscheidung ausführlich
am Beispiel der Modalitäten - Sprache, Gestik und Mimik, Körperhaltung,
Atmung und Augenfokussierung, die die Essenz einer Metapher, einer
Geschichte markieren können. Beispielhaft hierzu berichtet sie über das
Geschichtenerzählen von Milton Erickson. Zusammenfassend sensibilisiert
dieser Morgen die Aufmerksamkeit für die Verwendung und die
Wirkung von Metaphern. Die Erweckung des
metaphorischen Geistes
ca. 100 Min.
2. Der Transfer von Ressourcen durch Metapher
Wann benutzt man im NLP-Prozess eine Metapher? Auf diese Frage eines
Teilnehmers erläutert Judith DeLozier mehrere Anwendungsmöglichkeiten,
darüber hinaus hebt sie aber das zentrale Motiv hervor, nämlich einen Zugang
zum Unbewussten zu schaffen. Dort tauchen, wie in einem Traum, wertvolle
Informationen auf, die das Verständnis eines Problemzustandes und den
Zugang zu tieferen Ressourcen ermöglichen. Gleichzeitig ist dadurch ein guter
Rapport aufgebaut und der Anfang einer Geschichte geschaffen.
An einem Beispiel beschreibt Judith DeLozier, wie sich dieser Prozess weiter
entwickelt, und mit der Nutzung des (physiologischen) Feedbacks ein Wunschzustand
erreicht werden kann. Die anschließende Kleingruppenarbeit hierzu
endet mit bemerkenswerten Rückmeldungen: „Es war, wie eine neue Art zu
denken." - „Die Wahrnehmung des Ganzen hat sich verändert."
Im nächsten Schritt geht es um „lebende Metapher", d.h. um eine Fähigkeit
oder eine Aktivität, die ein Gefühl von Identität, Mission, Wert, Leidenschaft
vermittelt, um einen Raum voller Ressourcen zugänglich zu machen. Judith
DeLozier veranschaulicht in einer Demonstration, wie die lebende Metapher
(hier Reiten, Tanzen) mit dem entsprechenden Körper- und Gefühlszustand für
eine Stärkung und Veränderung im Raum der Problemerfahrung (hier fehlendes
Vertrauen, eine Geschichte zu erzählen) genutzt wird. Nach diesem Ereignis
erläutert Judith DeLozier einzelne Schritte und die Strategie der Vorgehensweise.
Der erste Tag endet mit einem Ausblick auf den nächsten Morgen:
Welche Metaphern könnten helfen, von einschränkenden Glaubenssätzen zu
neuem Denken, hin zu Selbstvertrauen zu führen.
... und ganz am Schluss ist dann noch Judith DeLoziers Geschichte vom verlorenen
Glücksbringer.
ca. 104 Min.
3. Der Gebrauch symbolischer Metapher
Judith DeLozier führt erzählend in die „Archetypen von Veränderung" ein.
Die Konfrontation mit einem negativen Ereignis, einem Problem (Drachen,
Dämon) stellt metaphorisch einen Veränderungsprozesses dar.
Diese Metapher kann als Basis für viele weitere Geschichten genutzt werden.
Anschließend greift Judith DeLozier auf die gestrige Aufgabenstellung zurück,
nämlich für die vier Positionen:
a) Einschränkende Glaubenssätze
b) Öffnung
für Zweifel
c) Öffnung für neue Möglichkeiten
d) Neuer Glaubenssatz, eine
symbolische Metapher zu entwickeln und dieser körperlich nachzufühlen.
Mit
Bewegung und Mimik veranschaulicht Judith DeLozier ausdrucksstark den
Veränderungsprozess, der sich von Position zu Position aufbaut. Gleichzeitig
gibt sie einer Teilnehmerin, mit der sie vorher auf der Bühne die erste und die
vierte Position detailliert erarbeitet hat, unterstützendes Feedback. Nach
weiteren Schilderungen zu der metaphorischen Kraft des Unbewussten, des
Körpers und des Bewusstseins, erzählt Judith DeLozier ihre Strategie, Geschichten
zu entwickeln - fließend beginnt eine wunderbare, erfrischende Trance.
Anschließend berichtet Judith DeLozier von der Möglichkeit, mit visuellen
Ankern als Metapher zu arbeiten. Hierbei greift sie auf die „Rätsel" - Strategie
von Milton Erickson zurück.
Im letzten Punkt geht es darum, das Problem eines Teams aus dem Körper in
einen anderen Sinneskanal zu übersetzen, z.B. in eine konkrete bildliche
Darstellung mit symbolischer Aussagekraft. Judith DeLozier verdeutlicht diese
Vorgehensweise mit einem Teilnehmer und zeigt die Möglichkeiten der
Veränderung, des Streckens und Ausdehnens einer Metapher auf.
ca. 119 Min.
4. Die visuelle Darstellung als Metapher
Judith DeLozier zeigt eine weitere Möglichkeit, mit Metaphern die Herausforderung,
ein Problem zu meistern, anzunehmen. In einer Demonstration
mit einer Teilnehmerin verdeutlicht sie, wie die bildhafte Darstellung, also
die Symbolik eines Problems, zuerst ein neues Verständnis des Problemraumes
initiiert und in den folgenden Schritten durch den Wechsel der
logischen Ebene (Verhalten, Fähigkeiten, Glaubenssätze, Identität), durch
das Wechseln der Wahrnehmungspositionen (in die Schuhe einer anderen
Person treten), und durch die Erweiterung des Zeitrahmens (z.B. durch
eine Rückschau), sich ein Lösungsraum abzeichnet, in dem „du dich so
groß wie das Leben fühlen kannst" (J.D.).
Nach einer Gruppenübung mit dieser Methode beantwortet Judith
DeLozier Fragen und Anmerkungen. Ausführlich und mit einer Geschichte
über unterschiedliche Denkstile ( ... und Früchte und Mäuse) beantwortet
sie die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, wenn eine Metapher einen
Klienten nicht erreicht.
Anschließend vermittelt Judith DeLozier mit einer Trance das genussvolle
Erleben, eine wirklich eindrucksvolle Geschichte zu erzählen und den
Zuhörer mit der Botschaft optimal zu erreichen.
Die zwei Tage nähern sich dem Ende. Vielfältige Erkenntnisse und Anregungen
über den Gebrauch von Metaphern hat Judith DeLozier ihrem
Publikum nahe- gebracht, durch ihre Ausstrahlung, ihre Bewegung, ihre
Balance, ihr Lachen verkörpert.
ca. 82 Min.
© Bielefeld 2002, DVD, ca. 405 Min., engl./deutsch konsekutiv, Bestell-Nr. DVD 1440
(Dieses Paketangebot ist nicht weiter rabattfähig)
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