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Eine Produktion
der VCR GmbH in
Zusammenarbeit mit Nikolai Hotzan
Evolution of Consciousness
Bielefeld, 31. Januar - 3. Februar 2004
Stephen Gilligan & Robert Dilts
Teil 1: Auf dem Weg des Erwachens
Stephen Gilligan und Robert Dilts sind Schüler von Milton Erickson, Gregory
Bateson, Richard Bandler und John Grinder. Stephen Gilligan erwarb seinen
Doktortitel in Psychologie an der Stanford University. Er wurde einer der
führenden Persönlichkeiten der Ericksonianischen Hypnotherapie. Robert
Dilts hat das NLP maßgeblich entwickelt, von ihm stammen viele aktuelle
NLP-Konzepte. Er arbeitet in unterschiedlichen Kontexten weltweit als
Trainer. Zur Zeit leitet er ein Projekt bei IBM Europe zur Anwendung des
Systemischen Denkens im Management-Training.
Diese vier Tage in der Akademie Bielefeld öffnen einen Raum, in dem etwas
Neues beginnt. Das Thema Veränderung und Wachstum in unserem Leben
wird von Robert Dilts und Stephen Gilligan in noch nie da gewesener Form
präsentiert. Aus dem Blickwinkel ihrer unterschiedlichen Arbeitsfelder
übergreifend kooperativ, wertschätzend und humorvoll.
Faszinierend ist die erste gemeinsame Trance- Induktion, ein Wechselspiel
von Meta-Kommentar und stetiger Trance-Vertiefung. Schon die ersten
Stunden weisen auf einen intensiven Grenzen überschreitenden
Erfahrungsprozess hin. Einige Schwerpunkte der Eröffnungsveranstaltung:
In der ersten Gruppenübung geht es um einen Wendepunkt des
Bewusstseins, evtl. durch ein Vorbild hervorgerufen. Robert Dilts konkretisiert
das Thema und die Zielsetzung des Workshops auf dem Hintergrund
der Entwicklung des NLP. Der Morgen endet mit einer Demonstration aus
dem Bereich „körperliche Syntax". Eine innere Blockade (stuck) löst sich in
einer Partnerübung durch Körperkonversation.
ca. 175 Min.
Teil 2: Durch gewachsenes Bewusstsein das Feld neu erleben
Der Demonstration des Vormittags folgt nun die Gruppenübung. Aus der
spontanen Verspieltheit der Körperbewegungen und des miteinander
Wachsens entsteht ein typisch hypnotherapeutischer Effekt. Neue Perspektiven
eröffnen neue Sichtweisen eines Problems. Nach dieser erstaunlichen
Erfahrung wendet sich Stephen Gilligan dem zentralen Punkt des Selbtbeziehungsansatzes zu. Er erläutert ausführlich das Konzept des „Multiple
Mind", das Konzept der Dreieinigkeit des Geistes. Danach findet sich der
Geist (Verstand, Gedanken, Sinn) auf drei Ebenen: Der Ebene der
Kognition, der Ebene des Körpers und der Ebene des Feldes. Durch die
ganzheitliche Durchdringung der drei Ebenen weicht das Eingefrorensein,
die Begrenzung des Denkens einem generativen transzendentalem
Prozess. Als weiteres wichtiges Element stellt Stephen Gilligan das „Zentrieren"
vor.
Nach der Pause erfolgt eine Partnerübung, die den TeilnehmerInnen den
Zugang zu den drei Ebenen des Geistes eröffnet. Die Aufmerksamkeit für
das eigene Zentrum, der sanfte, liebevolle Kontakt zum Selbst und dem
(Energie-) Feld, sowie die besondere Art der Kommunikation mit dem
Partner/ der Partnerin bilden tiefe Erfahrungen jenseits des Intellekts.
Mit einer zweiten Übung „aktives Träumen" schließt Robert Dilts diesen
Tag. Nach eine kurzen Erklärung folgt eine bewegungsreiche Übungsphase.
ca. 138 Min.
Teil 3: Die neurologischen Ebenen, Prinzipien des Aikido -
weitere Schritte auf dem Weg zum Wachsen des Bewusstseins.
Zur Ruhe kommen, sich zentrieren, sich öffnen für die Intelligenz des Feldes.
Stephen Gilligan beginnt den zweiten Tag mit einem Gedicht. Anschließend
erfolgt ein Erfahrungsaustausch über die Hausaufgabe „aktives Träumen".
Der Alptraum einer Teilnehmerin gibt Stephen Gilligan die Möglichkeit,
darzustellen, wie durch das Körper - Geist - Feld einem Problem ohne Destabilisierung begegnet werden kann. Dieses tiefe mit sich selbst verbunden
sein und äußeren Bedrohungen standzuhalten, erleben die TeilnehmerInnen
in der Trance „die magnetischen Hände". Die Lebensenergie dehnt sich aus,
idealenweise so, dass Bedrohungen, negative Erlebnisse aufgenommen und
verwandelt werden.
Der nächste Schritt auf dem Weg der Entwicklung des Bewusstseins ist das
NLP-Modell „Neurologische Ebenen". Robert Dilts beschreibt das von ihm
entwickelte Modell, um dann alle in einer Trance durch die Neurologischen
Ebenen zu den Quellen ihrer Ressourcen zu führen. Der folgende Austausch
zeigt, dass diese Trance ein sehr intensives Erleben war.
Die letzte Übung und Herausforderung des Vormittags ergibt sich aus der
Frage, wie wir uns mit anderen Menschen vernetzen, die keinen Kontakt
wollen, mit dem Ziel, ein gemeinsam resonierendes Feld entstehen zu lassen.
Welche Präsenz hat jemand in solchen Situationen, welche Qualität an Verbindung,
ohne den anderen zu bedrohen? Stephen Gilligan führt hier die Prinzipien
der japanischen Selbstverteidigungsart Aikido an, erläutert ihre Geschichte
und lädt nach einer Demonstration zu Übungen ein.
ca. 146 Min.
Teil 4: Aus der Linie des Angriffs herauskommen
Die Aikido Übung des Vormittags wird weiterentwickelt. Die Zielsetzung
ist jetzt, einem Angriff (... einer Person, einer traumatischen Erinnerung,
einer verbalen Attacke, etc.) mit der Körper-Geist-Einheit so zu begegnen,
dass eine generative Verbindung mit der aggressiven Energie möglich
wird. Robert Dilts und Stephen Gilligan veranschaulichen ihre Annahmen
mit den entsprechenden Aikido Bewegungsabläufen.
Aus der Reflexion der nachfolgenden Partnerübung resultiert die thematische
Vertiefung eines weiteren Aspektes. Im Selbstbeziehungsansatz nach
Stephen Gilligan gibt es so etwas wie „hypnotische Flüche", die die Körper-
Geist-Einheit auf tiefer Ebene treffen. Wie kann man diesen potenziellen
Verletzungen und negativen Gedanken begegnen? Diese Frage führt zu
einem nächsten Schritt, nämlich zu der Trennung von Identität und
Gedanken auf der kognitiven Ebene. Die Intention dieses Ansatzes ist es,
die Identität einer Person in einem tiefen Prozess des Sponsorship zu
unterstützen und damit ein Wachstum des kognitiven Geistes, insbesondere
die Wahlfreiheit des Denkens zu inspirieren. So können z.B. unerwünschte
Lebensmuster verändert werden.
Eine dazu gehörende Übung („Erwachen zur Freiheit") zeigt Robert Dilts
und Stephen Gilligan in einer außergewöhnlichen Demonstration mit einer
Klientin, die an Narkolepsie leidet. Nach der Demonstration und dem feed
back erfolgt die Erläuterung der angewandten, auf der Zen-Meditation
beruhenden Prinzipien.
ca. 125 Min.
Teil 5: Und es ist gut zu wissen, dass du beides
gleichzeitig genießen kannst
Die Entwicklung des Bewusstseins wird an diesem Morgen auf zwei neuen
Wegen erforscht. Der erste Weg führt zu der multiplen Identität - „Viele sind
wir" wie das von Stephen Gilligan eingangs vorgelesene Gedicht von Pablo
Neruda überschrieben ist. Heute geht es darum, entgegen gesetzte, komplementäre
Identitätszustände wahrzunehmen, sie wertzuschätzen und sie
gleichzeitig halten und integrieren zu können. Dadurch entsteht Wachstum
und Freiheit. Das Feld weitet sich, neue Möglichkeiten bieten sich an. Stephen
Gilligan untermalt dies mit Geschichten aus dem Leben von Gandhi, Nelson
Mandela und des Dalai-Lama.
Praktisch sichtbar wird dieser generative Prozess in der Demonstration. Mit
einer Art Formel, die man auch gut in der Arbeit mit Klienten nutzen kann,
führen Stephen Gilligan und Robert Dilts die Klienten in mehreren Durchläufen
durch einen erstaunlichen und berührenden Prozess. Genauso beeindruckend
sind die Rückmeldungen zu der dazu gehörenden Gruppenübung:
„Ich fühlte mich behütet und warm getragen"
„Es war wie Poesie"
„Das erste Mal, dass ich so tief gespürt habe"
Der zweite Forschungsweg des Morgens führt zu dem „Generationen-Filter
für Glaubenssätze". Robert Dilts erläutert, wie Aspekte der Zeit in Form einer
time-line genutzt werden können. Er erzählt ein persönliches Beispiel, beschreibt
die einzelnen Arbeitsschritte und zeigt anschließend in einer 20-
minütigen Demonstration die Anwendung. Das double-bind Erleben einer
Teilnehmerin verwandelt sich in eine zukunftsorientierte Berufung.
ca. 146 Min.
Teil 6: Probleme durch Sponsorship zu Ressourcen machen
Robert Dilts vertieft noch einmal die wesentlichen Schritte der time-line Demonstration.
Dann folgt die Gruppenübung. Aus dem feed back resultiert u.a.
folgende Frage: „Was mache ich eigentlich mit einem Klienten, der noch nicht
weiß, wie das Feld geöffnet werden kann?" Hierzu erläutert Stephen Gilligan,
dass jede Intervention, jede Übung eine archetypische und eine individuelle
Dimension enthält. Mit der archetypischen Energie ( z.B. Wut, Sünden, Neurosen
) macht jeder Mensch ähnliche Erfahrungen.
Das Ziel ist es, diese archetypischen Energien durch Sponsorship in einen generativen Zustand, in eine Ressource zu verwandeln (z.B. Angst plus Sponsorship gleich Mut).
Nach der ausgiebigen Darstellung findet hierzu eine Übung statt, die auch für
die eigene therapeutische Praxis zu nutzen ist. Eine weitere Übung,
Sponsorship zu intensivieren, beginnt mit zwei Prämissen des Tibetanischen
Buddhismus:
- Zum Leben gehören Besucher, wie Angst, Traurigkeit, Verwirrung.
Wie kannst du ein guter Gastgeber sein?
- Eins der schönsten Geschenke des menschlichen Lebens ist,
negative Erfahrungen zu verwandeln.
Stephen Gilligan und Robert Dilts führen in einer 20-minütigen Gruppentrance
durch einen Prozess, der die Umkehrung dessen ist, wie man im westlichen
Denken mit Problemen umgeht. Wie sich im feed back zeigt, war diese
Erfahrung sehr intensiv. Ein Teilnehmer berichtet, dass er sein Zentrum verloren
hat. Dieses führt zur letzten, Körper betonten Demonstration. Der Körper
wird durch das Atmen zum Werkzeug, das Zentrum zurück zu finden.
ca. 117 Min.
Teil 7: Stärke, Zärtlichkeit und Verspieltheit
Heute werden die verschiedenen Ansätze der letzten Tage miteinander
verwoben und weitere Formate vorgestellt, die das Wachsen des Dreieinigen
Minds unterstützen. Mit zwei Gedichten führen Stephen Gilligan und
Robert Dilts zu den archetypischen Energien. Energien, die Kultur - und Zeit
übergreifend jegliches menschliches Wesen durchfließen. Zentral kristallisieren
sich drei Kerntypen von Archetypen heraus. Stephen Gilligan und
Robert Dilts erläutern ihre Sinnhaftigkeit und zeigen ihre, auch therapeutische,
Anwendung in einer Demonstration.
Nach einer kurzen Pause wendet sich Robert Dilts den „logischen Ebenen
des Lernens" nach Bateson zu. Er beschreibt die Veränderungen, das
Erwachen und Wachsen auf den vier Ebenen. Anschließend bittet er Anne
auf die Bühne. Anne leidet unter massivem Alltagsstress. Sie weiß mit den
Symptomen umzugehen und zu reflektieren, aber „es ist alles im Kopf, nicht
mit dem Bauch, dem Zentrum verbunden" (Anne). Robert Dilts führt Anne
durch die vier Ebenen des Lernens. Auf diesem Weg verbindet sich Problemverhalten
mit Ressourcen, Glaubensbrücken werden gebaut, neue
Beobachtungsperspektiven eingenommen, Modelle für ein ganz neues
System gefunden und neue Einsichten und Erfolge wunderbar gesponsert.
Diese Demonstration ist nicht nur für Anne ein außergewöhnliches Erlebnis.
ca. 142 Min.
Teil 8: Der Selbstbeziehungsansatz
Vor der Laudatio für diese vier wunderbaren Tage in Bielefeld stellt
Stephen Gilligan ausführlich seinen Selbstbeziehungsansatz vor. Er gibt
einen Überblick über die 6 Grundprämissen und darauf aufbauend eine
Einführung, wie auf der Basis der Verbindung des kognitiven Selbst mit
dem somatischen Selbst und dem Feld, ein Problem dazu beiträgt, ein
generatives Selbst erwachen zu lassen. Anschließend zeigt Stephen
Gilligan den „Prototyp der Selbstbeziehung" in einer Demonstration.
Nach einer Pause tragen einige TeilnehmerInnen ihre Kernideen der
vergangenen Tage vor. So zeigt sich ein vielfältiges Spiegelbild des
Workshops, ein Ausdruck der Schönheit, der immensen Anwendbarkeit
und der Bewusstheit von etwas sehr Weitem, Offenem und Liebevollem.
Eine besondere Idee ist es abschließend, Stephen Gilligan und Robert Dilts
zu kleinen, vergnüglichen Demonstrationen, in ihren spezifischen Arbeitsfeldern
einzuladen. Am Ende gebührt allen Dank: Stephen Gilligan und
Robert Dilts, ihrer Weisheit und Poesie, dem Veranstalter und einfühlsamen
Übersetzer Nicolai Hotzan und der engagierten Arbeitsgruppe.
ca. 135 Min.
© Bielefeld 2004, DVD, ca. 18,5 Std., engl./deutsch konsekutiv, Best.-Nr. DVD 1660
(Dieses Paketangebot ist nicht weiter rabattfähig)
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